Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die einen zu Hause nicht zur Ruhe kommen lassen: die Rechnungen auf dem Wohnzimmertisch, die Bügelwäsche in der Ecke und dann noch der ganze andere Kram, um den man sich kümmern müsste.
Der erste Schritt zu mehr Entspannung beginnt für die Room-Managerin Cordula Ehms mit dem Ausmisten. Denn auch Kleinigkeiten, die mit negativen Erinnerungen behaftet sind, einem nicht mehr gefallen oder unpraktisch sind, können belasten. "Wer Ballast abwirft, fühlt sich entlastet", sagt die Room-Managerin, die seit mehr als zwanzig Jahren bei ihren Kunden für mehr Wohlbefinden beim Wohnen sorgt.
Im zweiten Schritt geht es darum, Strukturen zu schaffen, die das Leben vereinfachen. "Wer sich morgens seine Kleidung aus zwei Zimmern und drei Schränken zusammensuchen muss, ist bereits gestresst, bevor er das Haus verlässt", sagt Ehms. Daher sollten Anziehsachen griffbereit und passend sortiert sein. Im Kleiderschrank zum Beispiel werden die Kleidungsstücke, die als Kombination zusammen gehören, nebeneinander gehängt.
Grundsätzlich ist eine Trennung von Arbeits- und Entspannungs-Bereichen wichtig: Rechnungen gehören nur auf den Schreibtisch und das Bügelbrett nicht neben das Bett. Für Cordula Ehms hängt ein schönes Zuhause nicht vom Geld ab. Manchmal hilft es schon, nur ein paar Möbel umzustellen. "Und wer sich den Traumesstisch noch nicht leisten kann, sollte besser erst mal improvisieren, als sich mit einem Kompromiss zu arrangieren", rät die Room-Managerin.
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