Traumberuf gefunden
Pressemitteilung vom 02.07.2009
Volksbank und Arbeitsagentur bringen Berufsnavigator ins Gymnasium
Isabell ist sehr sprachbegabt, kreativ, motivationsfähig und hat eine große soziale Kompetenz. Ihre berufliche Zukunft liegt in den Berufsfeldern Dolmetscherin, Spezialistin für Event- und Messe-Organisation oder Verwaltungsfachwirtin. Salih verfügt über eine gute Allgemeinbildung, Selbstbewusstsein und soziale Kompetenz. Sein Berufsziel: Polizeidienst oder Richteramt. Das sind zwei von 128 Ergebnissen, die der Berufsnavigator mit den Schülern der 12. Jahrgangsstufe des St.-Bernhard-Gymnasiums herausgearbeitet hat. Möglich gemacht haben die Durchführung des zeit- und kostenintensiven Testverfahrens die Volksbank Mönchengladbach und die Agentur für Arbeit.
Stärken erkennen
„Die Frage, was sie einmal werden wollen, ist für junge Menschen sehr wichtig, doch sie haben es schwer, ihre Stärken zu erkennen und sich für den richtigen Beruf zu entscheiden. Die Berufsnavigator GmbH unterstützt die Schüler durch ein neutrales Testverfahren dabei, deshalb haben wir dieses Projekt sehr gerne unterstützt“, sagt Michael Dieker, Bereichsleiter der Volksbank. Rund 5.300 Euro kostet das Projekt, eine Hälfte bezahlt die Agentur für Arbeit, die andere übernimmt die Volksbank.
Die Besonderheit des Testverfahrens: Jeweils vier Schüler, die sich gut kennen, bilden eine Gruppe und müssen jeweils für sich und die anderen Gruppenmitglieder 50 Persönlichkeitsmerkmale bewerten, von überragend bis sehr schlecht. Gefragt wird zum Beispiel nach Durchhaltevermögen, Auffassungsgabe, Gründlichkeit, aber auch nach Humor, Toleranz oder Durchsetzungsvermögen. Aus den Bewertungsziffern ermittelt der Computer direkt für jeden Schüler ein Stärken-Schwächen-Profil; daraus werden geeignete Berufe abgeleitet, über die die Berufsberater mit den Schülern im Anschluss diskutieren und ihnen wertvolle Informationen geben. Beratungslehrer Bernd-Dieter Röhrscheid ist dankbar für die Chance, die seine Schüler mit dem Berufsnavigator erhalten: „Nicht Lehrer oder Verwandte schätzen die Schüler ein, sondern sie sich selbst. Mit dem Berufsnavigator liegt ein Verfahren vor, das für jeden Schüler ein individuelles Interessen-, Stärken- und Fähigkeitsprofil bestimmt.“ Den Vorteil sehen die Schüler selbst genauso: „Fleiß und Auffassungsgabe hat ja nicht nur mit den Englisch-Noten zu tun, sondern zum Beispiel auch damit, wie schnell jemand seinen Führerschein gemacht hat“, findet Salih.
„Wir wollen lieber frühzeitig in die richtige Entscheidung der Schüler investieren, als später reparieren. Das hat nicht nur für die Schüler Vorteile, sondern auch für die Wirtschaft“, erläutert Sebastian Stengel, Teamleiter Berufsberatung Agentur für Arbeit Krefeld. Das Willicher Projekt ist eines von insgesamt 15 Projekten zur Berufsorientierung, welche die Arbeitsagentur Krefeld im ersten Halbjahr 2009 in Kooperation mit externen Partnern umgesetzt hat. Auch Michael Dieker sieht großes Potenzial in dieser vertieften Berufsorientierung: „Die Volksbank engagiert sich in vielen Projekten in der Vorbereitung von Schülern auf ihr Berufsleben. Je eher da Klarheit herrscht, desto besser für den zukünftigen Arbeitsmarkt.“ Für Isabell und Salih jedenfalls hat der Berufsnavigator Klarheit gebracht: Dolmetscherin und Polizist stehen für beide ganz oben auf ihrer Liste der Traumberufe.
Isabell ist sehr sprachbegabt, kreativ, motivationsfähig und hat eine große soziale Kompetenz. Ihre berufliche Zukunft liegt in den Berufsfeldern Dolmetscherin, Spezialistin für Event- und Messe-Organisation oder Verwaltungsfachwirtin. Salih verfügt über eine gute Allgemeinbildung, Selbstbewusstsein und soziale Kompetenz. Sein Berufsziel: Polizeidienst oder Richteramt. Das sind zwei von 128 Ergebnissen, die der Berufsnavigator mit den Schülern der 12. Jahrgangsstufe des St.-Bernhard-Gymnasiums herausgearbeitet hat. Möglich gemacht haben die Durchführung des zeit- und kostenintensiven Testverfahrens die Volksbank Mönchengladbach und die Agentur für Arbeit.
Stärken erkennen
„Die Frage, was sie einmal werden wollen, ist für junge Menschen sehr wichtig, doch sie haben es schwer, ihre Stärken zu erkennen und sich für den richtigen Beruf zu entscheiden. Die Berufsnavigator GmbH unterstützt die Schüler durch ein neutrales Testverfahren dabei, deshalb haben wir dieses Projekt sehr gerne unterstützt“, sagt Michael Dieker, Bereichsleiter der Volksbank. Rund 5.300 Euro kostet das Projekt, eine Hälfte bezahlt die Agentur für Arbeit, die andere übernimmt die Volksbank.
Die Besonderheit des Testverfahrens: Jeweils vier Schüler, die sich gut kennen, bilden eine Gruppe und müssen jeweils für sich und die anderen Gruppenmitglieder 50 Persönlichkeitsmerkmale bewerten, von überragend bis sehr schlecht. Gefragt wird zum Beispiel nach Durchhaltevermögen, Auffassungsgabe, Gründlichkeit, aber auch nach Humor, Toleranz oder Durchsetzungsvermögen. Aus den Bewertungsziffern ermittelt der Computer direkt für jeden Schüler ein Stärken-Schwächen-Profil; daraus werden geeignete Berufe abgeleitet, über die die Berufsberater mit den Schülern im Anschluss diskutieren und ihnen wertvolle Informationen geben. Beratungslehrer Bernd-Dieter Röhrscheid ist dankbar für die Chance, die seine Schüler mit dem Berufsnavigator erhalten: „Nicht Lehrer oder Verwandte schätzen die Schüler ein, sondern sie sich selbst. Mit dem Berufsnavigator liegt ein Verfahren vor, das für jeden Schüler ein individuelles Interessen-, Stärken- und Fähigkeitsprofil bestimmt.“ Den Vorteil sehen die Schüler selbst genauso: „Fleiß und Auffassungsgabe hat ja nicht nur mit den Englisch-Noten zu tun, sondern zum Beispiel auch damit, wie schnell jemand seinen Führerschein gemacht hat“, findet Salih.
„Wir wollen lieber frühzeitig in die richtige Entscheidung der Schüler investieren, als später reparieren. Das hat nicht nur für die Schüler Vorteile, sondern auch für die Wirtschaft“, erläutert Sebastian Stengel, Teamleiter Berufsberatung Agentur für Arbeit Krefeld. Das Willicher Projekt ist eines von insgesamt 15 Projekten zur Berufsorientierung, welche die Arbeitsagentur Krefeld im ersten Halbjahr 2009 in Kooperation mit externen Partnern umgesetzt hat. Auch Michael Dieker sieht großes Potenzial in dieser vertieften Berufsorientierung: „Die Volksbank engagiert sich in vielen Projekten in der Vorbereitung von Schülern auf ihr Berufsleben. Je eher da Klarheit herrscht, desto besser für den zukünftigen Arbeitsmarkt.“ Für Isabell und Salih jedenfalls hat der Berufsnavigator Klarheit gebracht: Dolmetscherin und Polizist stehen für beide ganz oben auf ihrer Liste der Traumberufe.

Volksbank-Bereichsleiter Michael Dieker und Beratungslehrer Bernd-Dieter Röhrscheid (zweiter und dritter von rechts) verfolgen das Gespräch, das der Berater der Berufsnavigator GmbH mit den Schülern führt. Foto: Volksbank Mönchengladbach
