Volksbank ist stark in der Region
Pressemitteilung vom 26.02.2009
Genossenschaft hilft durch die Krise
Sechs Prozent Dividende. Das ist ein sehr beachtliches Ergebnis für die rund 13.000 Mitglieder der Volksbank Mönchengladbach. Zumal viele andere Banken deutlich weniger oder für das Jahr 2008 gar keine Dividende ausschütten werden. „Diese gute Nachricht für unsere Mitglieder ist für uns aber nur zweitrangig. Viel wichtiger ist, dass wir gemeinsam, als genossenschaftlich orientierte `Familie´, dieses schwierige Jahr 2008 gemeistert haben“, erklärt Lothar Erbers, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Mönchengladbach. Und, fügt er hinzu: „wir können unsere Zahlen mit dem Bewusstsein präsentieren, dass das seit mehr als 120 Jahren praktizierte Prinzip der `Hilfe zu Selbsthilfe´, der gegenseitigen Hilfe, gerade in schwierigen Zeiten das geeignete Mittel ist, um als Bank bestehen zu können. Wir haben uns im Wettbewerbsvergleich somit hervorragend geschlagen.“ Dies unterscheidet uns auch von all den Kreditinstituten (inklusive der Landesbanken), die aufgrund falsch verstandener Renditeziele ihre Institute fast in den Ruin getrieben haben.
Die Bilanz für 2008 könne sich durchaus sehen lassen, freut sich Lothar Erbers: „Die Bilanzsumme 2008 liegt bei rund 810 Millionen Euro. Für 2007 hatten wir 734 Millionen Euro ausgewiesen. Das sind 10,4 Prozent Zuwachs oder ein sattes Plus von 76 Millionen Euro“.
Gut bis sehr gut entwickelt hat sich im vergangenen Jahr das Firmenkundengeschäft. Ein Renner war die Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen, die örtliche Unternehmen und Privatleute auf ihren Dächern installiert haben. Das hat mit den interessanten Wachstumsmöglichkeiten in dieser Branche zu tun, aber auch mit unserer umweltorientierten Philosophie, nach der wir uns als Bank auch verantwortlich fühlen für die Erreichung der regionalen Klimaziele“, betont Vertriebsvorstand Heinz-Wilhelm Hermeling. Unter den betreuten Projekten sei auch eine der landesweit größten Solaranlagen im Stadtteil Volksgarten. Hermeling: „Wir haben das Vorhaben als Vorzeigeprojekt für die Stadt Mönchengladbach komplett finanziert.“
Im vergangenen Jahr hat die Volksbank Mönchengladbach die örtlichen Firmen mit 55 Millionen Euro bei Investitionen und der Finanzierung ihres Betriebsmittelbedarfs unterstützt. Die so oft zitierte „Kreditklemme“, so Heinz-Wilhelm Hermeling, „besteht für unsere Kunden überhaupt nicht. Wir investieren gern in den Mittelstand in unserer Region. In diesem Sinne sind wir traditionell ein verlässlicher Partner.“
Das Privatkundengeschäft ist in 2008 sehr unterschiedlich verlaufen. 12 Millionen Euro sind im vergangenen Jahr an Hypotheken in den genossenschaftlichen Verbund vermittelt worden. „Das harte Immobiliengeschäft war geprägt durch Unterpreisangebote von Wettbewerbern. Dem sind wir nicht gefolgt“, so Vorstandsmitglied Otmar Tibes. „Dieses verantwortungsvolle und solide Handeln sind wir unseren Kunden und Mitgliedern schuldig.“
Verärgert sind die Vorstände der Volksbank Mönchengladbach, dass sie zunehmend Wettbewerbsverzerrungen feststellen. Otmar Tibes: „Es kann nicht sein, dass ein massiver Konditionenwettbewerb von solchen Instituten ausgeht, die staatliche Hilfeleistungen in Anspruch nehmen. Staatlich gestützte Banken dürfen gesunde Kreditinstitute wie die Volksbanken in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nicht beeinträchtigen. Es muss das Finanzsystem insgesamt gestärkt werden und nicht die in der Krise stehenden Banken zu Lasten der zuverlässigen Banken.“
Im Bereich der Kundeneinlagen hat die Volksbank Mönchengladbach 2008 ein Plus von 50 Millionen Euro verbuchen können. „Ein echtes Highlight. Uns freut besonders“, so Heinz-Wilhelm Hermeling, „dass wir neben dem sehr erfolgreichen Breitengeschäft zusätzlich einige Großkunden neu gewinnen konnten.“ Als Grund für diese aus seiner Sicht erfreuliche Entwicklung, sieht er das Bedürfnis der Kunden, „sich unter den Schutz einer örtlich und regional agierenden Bank zu begeben.“ Ausländische- und Groß-Banken seien damit die großen Verlierer der Finanzkrise. Die Gelder der Volksbank-Kunden, ergänzt Otmar Tibes, „sind vor allem in Festgelder und unser attraktives Tagesgeldkonto geflossen.“
Das Wertpapiergeschäft ist im vergangenen Jahr deutlich anders verlaufen als erhofft. Hermeling: „Durch das Inkrafttreten der Abgeltungsteuer hatten wir uns eine stärke Nutzung geeigneter Lösungen versprochen." Otmar Tibes beobachtet einen interessanten Trend: „Immer mehr Kunden denken kostenorientiert und nutzen statt des Girokontos das günstige Pauschalkonto." Erfreulich sei, dass die Kunden der Volksbank Mönchengladbach, die SB-Terminals in den Geschäftsstellen gut annehmen. Otmar Tibes: „Der Selbstbedienungsservice bewährt sich hervorragend. Unsere SB-Terminals haben Zuwachsraten von mehr als 40 Prozent. Mit aktuell rund 47.000 Verfügungen werden an diesen Geräten mehr Buchungen abgewickelt als in allen Geschäftsstellen zusammen. Außerdem steigt die Zahl der online geführten Konten stetig“
Erfreulich gut gelaufen, so die Vorstände der Volksbank Mönchengladbach, ist im vergangenen Jahr die Vermittlung von Bausparverträgen und von Produkten zur Altersvorsorge. 2008 wurden zum Beispiel 1.198 Verträge an Schwäbisch-Hall vermittelt. 2007 waren es noch 957. Die neu abgeschlossene Bausparsumme ist von 30 Millionen auf rund 34 Millionen Euro gestiegen. Daneben sei festzuhalten, so Heinz-Wilhelm Hermeling, "dass unsere Immobilienvermittlung sehr gut von unseren Kunden angenommen wird."
Als örtliches Unternehmen ist die Volksbank Mönchengladbach im vergangenen Jahr weder von der so genannten „Lehman-Pleite“ noch von den Turbulenzen in Island betroffen gewesen. Otmar Tibes: „Wir haben beispielsweise unseren gesamten Wertpapierbestand nach dem strengen Niederstwertprinzip abgeschrieben, d.h., wir haben uns orientiert am niedrigsten Kurs des Wertpapiers, der am letzten Handelstag des vergangenen Jahres notiert wurde.“
Der vorläufige Jahresüberschuss 2008 beträgt vor Dotierung der Rücklagen und weiterer Reserven rund zwei Millionen Euro. 2007 waren es etwa 1,8 Millionen Euro. Lothar Erbers: „Das zeigt, dass das Geld unserer Kunden und Mitglieder sicher angelegt ist und wir ein starker Partner in unserer Region sind.“
Für 2009 erwartet die Volksbank Mönchengladbach ein weiterhin schwieriges Umfeld. Aber, so Lothar Erbers, „wir werden die Familie Volksbank Mönchengladbach sicher durch die Stromschnellen und Untiefen bringen.“ Dazu habe der Verbund der Volksbanken eigens "mit dem Sonderkreditplafond eine Milliarde Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt.“
Sechs Prozent Dividende. Das ist ein sehr beachtliches Ergebnis für die rund 13.000 Mitglieder der Volksbank Mönchengladbach. Zumal viele andere Banken deutlich weniger oder für das Jahr 2008 gar keine Dividende ausschütten werden. „Diese gute Nachricht für unsere Mitglieder ist für uns aber nur zweitrangig. Viel wichtiger ist, dass wir gemeinsam, als genossenschaftlich orientierte `Familie´, dieses schwierige Jahr 2008 gemeistert haben“, erklärt Lothar Erbers, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Mönchengladbach. Und, fügt er hinzu: „wir können unsere Zahlen mit dem Bewusstsein präsentieren, dass das seit mehr als 120 Jahren praktizierte Prinzip der `Hilfe zu Selbsthilfe´, der gegenseitigen Hilfe, gerade in schwierigen Zeiten das geeignete Mittel ist, um als Bank bestehen zu können. Wir haben uns im Wettbewerbsvergleich somit hervorragend geschlagen.“ Dies unterscheidet uns auch von all den Kreditinstituten (inklusive der Landesbanken), die aufgrund falsch verstandener Renditeziele ihre Institute fast in den Ruin getrieben haben.
Die Bilanz für 2008 könne sich durchaus sehen lassen, freut sich Lothar Erbers: „Die Bilanzsumme 2008 liegt bei rund 810 Millionen Euro. Für 2007 hatten wir 734 Millionen Euro ausgewiesen. Das sind 10,4 Prozent Zuwachs oder ein sattes Plus von 76 Millionen Euro“.
Gut bis sehr gut entwickelt hat sich im vergangenen Jahr das Firmenkundengeschäft. Ein Renner war die Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen, die örtliche Unternehmen und Privatleute auf ihren Dächern installiert haben. Das hat mit den interessanten Wachstumsmöglichkeiten in dieser Branche zu tun, aber auch mit unserer umweltorientierten Philosophie, nach der wir uns als Bank auch verantwortlich fühlen für die Erreichung der regionalen Klimaziele“, betont Vertriebsvorstand Heinz-Wilhelm Hermeling. Unter den betreuten Projekten sei auch eine der landesweit größten Solaranlagen im Stadtteil Volksgarten. Hermeling: „Wir haben das Vorhaben als Vorzeigeprojekt für die Stadt Mönchengladbach komplett finanziert.“
Im vergangenen Jahr hat die Volksbank Mönchengladbach die örtlichen Firmen mit 55 Millionen Euro bei Investitionen und der Finanzierung ihres Betriebsmittelbedarfs unterstützt. Die so oft zitierte „Kreditklemme“, so Heinz-Wilhelm Hermeling, „besteht für unsere Kunden überhaupt nicht. Wir investieren gern in den Mittelstand in unserer Region. In diesem Sinne sind wir traditionell ein verlässlicher Partner.“
Das Privatkundengeschäft ist in 2008 sehr unterschiedlich verlaufen. 12 Millionen Euro sind im vergangenen Jahr an Hypotheken in den genossenschaftlichen Verbund vermittelt worden. „Das harte Immobiliengeschäft war geprägt durch Unterpreisangebote von Wettbewerbern. Dem sind wir nicht gefolgt“, so Vorstandsmitglied Otmar Tibes. „Dieses verantwortungsvolle und solide Handeln sind wir unseren Kunden und Mitgliedern schuldig.“
Verärgert sind die Vorstände der Volksbank Mönchengladbach, dass sie zunehmend Wettbewerbsverzerrungen feststellen. Otmar Tibes: „Es kann nicht sein, dass ein massiver Konditionenwettbewerb von solchen Instituten ausgeht, die staatliche Hilfeleistungen in Anspruch nehmen. Staatlich gestützte Banken dürfen gesunde Kreditinstitute wie die Volksbanken in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nicht beeinträchtigen. Es muss das Finanzsystem insgesamt gestärkt werden und nicht die in der Krise stehenden Banken zu Lasten der zuverlässigen Banken.“
Im Bereich der Kundeneinlagen hat die Volksbank Mönchengladbach 2008 ein Plus von 50 Millionen Euro verbuchen können. „Ein echtes Highlight. Uns freut besonders“, so Heinz-Wilhelm Hermeling, „dass wir neben dem sehr erfolgreichen Breitengeschäft zusätzlich einige Großkunden neu gewinnen konnten.“ Als Grund für diese aus seiner Sicht erfreuliche Entwicklung, sieht er das Bedürfnis der Kunden, „sich unter den Schutz einer örtlich und regional agierenden Bank zu begeben.“ Ausländische- und Groß-Banken seien damit die großen Verlierer der Finanzkrise. Die Gelder der Volksbank-Kunden, ergänzt Otmar Tibes, „sind vor allem in Festgelder und unser attraktives Tagesgeldkonto geflossen.“
Das Wertpapiergeschäft ist im vergangenen Jahr deutlich anders verlaufen als erhofft. Hermeling: „Durch das Inkrafttreten der Abgeltungsteuer hatten wir uns eine stärke Nutzung geeigneter Lösungen versprochen." Otmar Tibes beobachtet einen interessanten Trend: „Immer mehr Kunden denken kostenorientiert und nutzen statt des Girokontos das günstige Pauschalkonto." Erfreulich sei, dass die Kunden der Volksbank Mönchengladbach, die SB-Terminals in den Geschäftsstellen gut annehmen. Otmar Tibes: „Der Selbstbedienungsservice bewährt sich hervorragend. Unsere SB-Terminals haben Zuwachsraten von mehr als 40 Prozent. Mit aktuell rund 47.000 Verfügungen werden an diesen Geräten mehr Buchungen abgewickelt als in allen Geschäftsstellen zusammen. Außerdem steigt die Zahl der online geführten Konten stetig“
Erfreulich gut gelaufen, so die Vorstände der Volksbank Mönchengladbach, ist im vergangenen Jahr die Vermittlung von Bausparverträgen und von Produkten zur Altersvorsorge. 2008 wurden zum Beispiel 1.198 Verträge an Schwäbisch-Hall vermittelt. 2007 waren es noch 957. Die neu abgeschlossene Bausparsumme ist von 30 Millionen auf rund 34 Millionen Euro gestiegen. Daneben sei festzuhalten, so Heinz-Wilhelm Hermeling, "dass unsere Immobilienvermittlung sehr gut von unseren Kunden angenommen wird."
Als örtliches Unternehmen ist die Volksbank Mönchengladbach im vergangenen Jahr weder von der so genannten „Lehman-Pleite“ noch von den Turbulenzen in Island betroffen gewesen. Otmar Tibes: „Wir haben beispielsweise unseren gesamten Wertpapierbestand nach dem strengen Niederstwertprinzip abgeschrieben, d.h., wir haben uns orientiert am niedrigsten Kurs des Wertpapiers, der am letzten Handelstag des vergangenen Jahres notiert wurde.“
Der vorläufige Jahresüberschuss 2008 beträgt vor Dotierung der Rücklagen und weiterer Reserven rund zwei Millionen Euro. 2007 waren es etwa 1,8 Millionen Euro. Lothar Erbers: „Das zeigt, dass das Geld unserer Kunden und Mitglieder sicher angelegt ist und wir ein starker Partner in unserer Region sind.“
Für 2009 erwartet die Volksbank Mönchengladbach ein weiterhin schwieriges Umfeld. Aber, so Lothar Erbers, „wir werden die Familie Volksbank Mönchengladbach sicher durch die Stromschnellen und Untiefen bringen.“ Dazu habe der Verbund der Volksbanken eigens "mit dem Sonderkreditplafond eine Milliarde Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt.“
