Drei Mann in einer Genossenschaft
Pressemitteilung vom 05.05.2009
Solar-Experten bei Eröffnung dabei
Zeigen, wie´s geht: Die Sonne ist quasi der Antrieb ihres unternehmerischen Handelns. Die neue Genossenschaft „Bürger Solar Willich eG“ präsentiert sich mit einem breiten Beratungsangebot am Samstag, 9. Mai 2009, bei der Eröffnung des ehemaligen Frings-/ Hülsmannhof am Frienendorfweg als Energiekostenneutrales Wohn- und Gewerbegebiet.
Michael Dieker, Volksbanker und Vorstandsmitglied der Bürger Solar Willich eG, will die Gelegenheit nutzen, um Mitglieder für „seine“ Genossenschaft zu gewinnen: “Die Anteile an unserem sauberer-Strom-Projekt kosten jeweils 500 Euro. Das Geld ist gut angelegt, nicht nur der Umwelt zuliebe, denn wir können höchst interessante Renditen bieten. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist dies zumindest eine Überlegung wert.“
Dass er und seine Kollegen viel Überzeugungsarbeit werden leisten müssen, glaubt er nicht. „Dazu ist das Konzept, das an diesem Samstag besichtigt und auf Herz und Nieren geprüft werden kann, schon von sich aus überzeugend genug“, ergänzen die Genossenschafts-Vorstände Albert Schuffelen, der die Stadtwerke in der eG vertritt, und Jürgen Heldens (Firma Geobit).
Michael Dieker kommt aus einem Unternehmen, das sich schon lange mit Umweltthemen beschäftigt. Für Volksbank-Vorstand Heinz-Wilhelm Hermeling ist das selbstverständlich: „Wir haben eine hohe Verantwortung in der Region. Dies nicht nur in Finanzfragen, sondern auch in Umweltfragen. Deshalb entwickeln wir uns auch immer stärker zu einem ökologisch orientierten Unternehmen. Das hat mit unserer Herkunft als Genossenschaft zu tun, aber auch damit, dass wir für die künftigen Generationen die besten Voraussetzungen schaffen wollen.“
Für den gelernten Jurist und Banker sind Worte wie „Verantwortung“ und „Umweltschutz“ kein bloßes Lippenbekenntnis. Die Volksbank Mönchengladbach geht als gutes Beispiel voran. Hermeling: „Deshalb haben wir schon vor mehr als einem Jahr eine eigene Solaranlage installiert. Damit produzieren wir einen Teil der Energie, die in unserem Verwaltungsgebäude verbraucht wird. Hier trifft sich Ökologie und Ökonomie. Im Januar 2008 ist sie in Betrieb gegangen. Seither konnten wir den CO2-Ausstoß schon um rund 8,5 Tonnen senken.“
Die energiepolitische Ausrichtung der Volksbank Mönchengladbach ist konsequent. Seit einigen Wochen fahren die Fahrzeuge der Bank mit Gas. Abgesehen von den deutlich besseren Emissionswerten, so Hermeling, bringt uns diese Umstellung eine Ersparnis von 1.500 Euro im Jahr pro Fahrzeug.“ Nicht nur für einen Banker, sei dies ein überzeugendes Argument für mehr Umweltschutz.
Das Engagement der Volksbank Mönchengladbach geht aber noch weiter. Neben Solarstrom, emissionsarmen Fahrzeugen, setzt das Unternehmen auch auf Erdwärme. Im vergangenen Jahr hat sich die Bank am Kompetenzzentrum Geothermie beteiligt, dass im ehemaligen Stahlwerk Becker in Willich eingerichtet wurde. Jürgen Heldens: „Erdwärme ist sicher das zentrale Themen der Zukunft. Wir wollen mithelfen, die künftigen Nutzer mit bestmöglichen Informationen zu dieser Energieform zu versorgen.“
