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Versicherungstipps für Weihnachten

11.12.2013 - Die Weihnachtszeit gehört für viele Deutsche zur schönsten Zeit des Jahres. Aber Kerzenschein und festliche Baumbeleuchtung können schnell zur Gefahr werden und sorgen jedes Jahr für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Wer zahlt im Ernstfall den entstandenen Schaden? Dr. Klein gibt Tipps für den richtigen Versicherungsschutz in der besinnlichen Jahreszeit.

Kinder aufklären, Beleuchtung beaufsichtigen

Steht plötzlich der Weihnachtsbaum oder der Adventskranz in Flammen und vernichtet die Wohnungseinrichtung, bietet die Hausratversicherung Schutz. Sie ersetzt die Schäden, die durch den Brand und die Löscharbeiten entstanden sind und kommt auch für die verbrannten Weihnachtsgeschenke auf, solange der Schaden nicht grob fahrlässig verursacht wurde. Das heißt brennende Kerzen sollten beaufsichtigt werden. Besonders aufpassen sollten Eltern mit kleinen Kindern.

Schneeschieben und streuen

Schneit es an Weihnachten, müssen Hausbesitzer den Gehweg räumen, damit es auf ihrem Grundstück zu keinen Unfällen kommt. Kommt der Eigentümer seiner Verkehrssicherungspflicht nicht nach und jemand verletzt sich, übernimmt die Privathaftpflichtversicherung die Regulierung des Schadens und die Zahlung der Ersatzansprüche. Dies gilt allerdings nur für Eigenheimbesitzer, die ihre Immobilie auch selbst bewohnen. Vermieter sollten für diese Fälle besser eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abschließen.

Unfälle auf der Weihnachtsfeier

Wer bei der Weihnachtsfeier vor lauter Freude jemanden unabsichtlich verletzt, wendet sich ebenfalls an seine Privathaftpflichtversicherung. Passiert einem selbst ein Unfall auf der Firmenweihnachtsfeier, ist man dort durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Der Versicherungsschutz gilt auch für die An- und Abreise, sofern diese ohne Umwege erfolgen. Hält man noch kurz an der Tankstelle an und erleidet dort einen Unfall mit lebenslangen Folgen, zahlt nur die private Unfallversicherung eine Invaliditätsrente.

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