Sprung über die Milliardengrenze

Volksbank Mönchengladbach blickt zurück auf ein in jeder Hinsicht erfolgreiches Jahr

15.02.2017

Wenn es stimmt, dass die erste (Bilanzsummen-)Milliarde die schwierigste ist, dann liegt jetzt hinter der Volksbank Mönchengladbach ein hartes Stück Arbeit. Immerhin ist es der Kreditgenossenschaft im abgelaufenen Jahr gelungen, ihre Bilanzsumme auf 1,023 Milliarden Euro zu steigern. Damit zählt die Volksbank Mönchengladbach jetzt zu den 250 größten Kreditgenossenschaften in Deutschland.
 
Die beiden Vorstandsmitglieder Franz D. Meurers und Otmar Tibes sind aber nicht nur zufrieden mit der bilanziellen Entwicklung ihres Instituts. Auch der Blick auf die Ertragsseite lässt die beiden Bankleiter strahlen: Ein Überschuss in Höhe von 9,6 Millionen Euro bedeutet ein Rekordergebnis, erzielt in einer für die Kreditwirtschaft nicht gerade leichten Zeit.
 
Nachfolgend der Blick auf die wichtigsten Bilanzpositionen. Mit plus sechs Prozent auf 715,9 Millionen Euro verzeichneten die Kundeneinlagen ein überdurchschnittliches Wachstum. „Diese Entwicklung zeigt, dass das Sparen bei unseren Mitgliedern und Kunden auch im Zeitalter anhaltender Niedrigzinsen einen hohen Stellenwert genießt“, kommentiert Vorstandsmitglied Franz D. Meurers diese Tatsache.
 
Aufwärts ging es im Jahr 2016 auch mit den Darlehen an Kunden. Zum Stichtag 31. Dezember hatte die Volksbank Mönchengladbach ihren privaten und gewerblichen Mitgliedern und Kunden Kredite im Umfang von 629,9 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
 
Nicht nur bei den bilanziellen Geschäften, sondern auch im außerbilanziellen Dienstleistungsbereich (Wertpapierhandel, Versicherungen, Bausparen, Kreditvermittlung etc.) war die Volksbank Mönchengladbach im Jahr 2016 erfolgreich unterwegs. Zudem gelang es dem Institut durch ein strenges Kostenmanagement, seine Verwaltungsaufwendungen spürbar zu reduzieren.
 
Sichtbares Zeichen für den Geschäftserfolg der Bank sind der auf 9,6 Millionen Euro (Vorjahr: 4,6 Millionen Euro) gestiegene Überschuss der Geschäftstätigkeit und die deutlich gestiegenen Steuerleistungen im Umfang von 3,076 Millionen Euro. Da die Bank auch noch außerordentliche Erträge in Höhe von 2,4 Millionen Euro erzielte, kann sie aus ihrem Überschuss sieben Millionen Euro dem Fonds für allgemeine Bankrisiken zuführen. Ihren Bilanzgewinn hat die Volksbank mit 1,97 Millionen Euro ausgewiesen.
 
Das Gros davon fließt über die Rücklagen in das Eigenkapital. Des Weiteren sollen auch die 18.165 Mitglieder (darunter 1.005 neue Teilhaber) vom Erfolg ihrer Bank profitieren. Vorgesehen ist die Ausschüttung einer 3-prozentigen Dividende auf die Geschäftsguthaben. „So lautet der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat“, erläutert Otmar Tibes. „Die Entscheidung darüber“, so Tibes, „treffen indessen die Vertreter, wenn sie im Juni 2017 im Rahmen der Vertreterversammlung zusammenkommen.“