Genossenschaftliche Beratungsqualität ist Wachstumsmotor

Volksbank Mönchengladbach eG legt erneut positive Bilanz vor

06.02.2015

Die Kunden der Volksbank Mönchengladbach schätzen seit jeher die Qualität der Beratung, fußt sie doch von Beginn an auf dem Genossenschaftsprinzip 'Hilfe zur Selbsthilfe'. Um den sich stetig ändernden Bedingungen am Markt und den Wünschen der Kunden und Mitglieder gerecht zu werden, „sondieren und analysieren wir kontinuierlich die Fakten, um daraus den Anspruch an die Qualität unserer Beratung zu formulieren und umzusetzen“, so Heinz-Wilhelm Hermeling, Vertriebsvorstand der Volksbank Mönchengladbach eG: „Der Erfolg gibt uns recht. Wir konnten mit einem Zuwachs von rund 1.000 Mitgliedern unsere wichtigste Säule als Genossenschaftsbank weiter stärken.“ Die Bilanzsumme für 2014 liegt bei rund 935 Millionen Euro. „Ein Zuwachs von 2 Prozent. Angesichts des nach wie vor schwierigen Marktes ein starkes Ergebnis“, so Heinz-Wilhelm Hermeling.

EZB gibt die Bedingungen vor

Die Marktbedingungen werden vor allem von der so genannten „0-Zins-Politik“ der EZB bestimmt, erläutert der Vertriebsvorstand der Volksbank Mönchengladbach eG. Zudem trägt die Inflationsrate dazu bei, „dass die Sparer real Geld verlieren, wenn sie allein auf das klassische Sparen setzen.“ Da man den Kunden interessante Alternativen zum Sparbuch und Girokonto bieten konnte, „ist 2014 die Umsatzentwicklung bei den Aktien, Fonds und Zertifikaten, gut gelaufen.“ Heinz-Wilhelm Hermeling geht davon aus, „dass sich an der EZB-Politik auch auf mittlere Sicht wenig bis nichts ändern wird.“

Für das Jahr 2015 kündigt Hermeling übrigens eine weitere Qualitätsoffensive an: „Mit der neuen genossenschaftlichen, nun ausschließlich EDV gestützten, Beratungsarbeit, sind wir gerade in die Breite gestartet. D.h., dass wir nun noch gezielter die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden analysieren und dementsprechend passende Empfehlungen aussprechen können.“

Zuwachs im Einlagengeschäft

Die Einlagenentwicklung ist im vergangenen Jahr positiv verlaufen. Sie konnten um 37 Millionen Euro auf 659 Millionen gesteigert werden. Ein Plus von 5,9 Prozent. Nimmt man das Verbundgeschäft hinzu, lagen die Kundeneinlagen bei insgesamt 980 Millionen Euro. „Mit unserer seit rund zwei Jahren verfolgten Zinsstrategie, haben wir die richtige Entscheidung getroffen. Ein echtes Erfolgsmodell“, so Hermeling, „denn wir konnten im vergangenen Jahr dort etwa 23 Millionen Euro platzieren, 50 Prozent mehr als 2013.“

Baufinanzierung bleibt erfolgreich

Im vergangenen Jahr konnte der Bereich Baufinanzierung erneut zulegen. 2014 wurden Kredite von 101 Millionen Euro in Mönchengladbach und Willich zur Verfügung gestellt. Das sind sieben Millionen Euro mehr als im Rekordjahr 2013. In der Summe sind 35 Millionen Euro enthalten, die über Verbundpartner vermittelt wurden. Das ImmobilienCenter der Volksbank Mönchengladbach eG konnte - wie schon 2013 – rund 600 Objekte finanzieren. „Das sind rund zwei pro Tag, eine gute Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, freut sich der Vertriebsvorstand. Umso mehr, als „nach Berechnung der WL-Bank in Mönchengladbach 2014 insgesamt 2.650 Objekte finanziert wurden. Demnach haben wir einen Marktanteil von rund 25 Prozent.“

Firmenkundengeschäft erneut verhalten

Das Firmenkundengeschäft der Volksbank Mönchengladbach eG bewegte sich 2014 – wie bereits ein Jahr zuvor – auf dem Niveau von 2012. Die Ursachen sind differenziert zu betrachten. Wesentlich ist die geringe Investitionsneigung der Firmen, da die Unternehmen durchweg eine gute Liquidität haben. Dennoch steht der Vertrieb der Volksbank Mönchengladbach eG den Unternehmen bei allen Fragen zur Seite. Heinz-Wilhelm Hermeling: „Wir haben eigens drei zusätzliche Berater für diesen Bereich gewinnen können.“

Die gesamten Kundenkredite beliefen sich im vergangenen Jahr auf 575 Millionen Euro. Das sind gegenüber 2013 rund 28 Millionen Euro mehr.

Schwieriges Umfeld für die bankeigene Geldanlage

Die „0-Zins-Politik“ der EZB hat auch Auswirkungen auf die bankeigenen Investitionen, macht Vorstand Otmar Tibes deutlich: „Wie unsere Kunden und Mitglieder müssen auch wir uns nach alternativen, renditeträchtigen Anlageformen umsehen, da es derzeit immer schwerer wird, geeignete Wertpapiere zu finden, wie z.B. Bundesanleihen.“  

Das Kundenwertpapiergeschäft bewertet Vorstand Heinz-Wilhelm Hermeling als insgesamt positiv. Der Umsatz lag in diesem Segment 2014 bei rund 100 Millionen Euro. 13 Millionen Euro mehr als noch 2013. Grundsätzlich gelte: „Wir legen Wert auf eine breite Anlage in unterschiedlichen Anlageklassen. Dabei sind Sparpläne mit monatlichen Raten eindeutig vorzuziehen.

Vermittlungsgeschäft zufriedenstellend

Das Vermittlungsgeschäft ist für das vergangene Jahr differenziert zu betrachten. Das Wertpapiergeschäft sowie die Vermittlung an Hypothekenbanken ist 2014 gut gelaufen. Heinz-Wilhelm Hermeling weiter: „Wir können zudem mit unserem Verbundpartner easyCredit auf ein gutes Ratenkreditgeschäft zurückblicken. Das Neugeschäft liegt bei sechs Millionen Euro. Das entspricht 757 Verträgen.“

Das Leasing- und Versicherungsgeschäft mit den Verbundpartnern VR-Leasing und der R+V-Versicherung ist 2014 erwartungsgemäß verlaufen. Die Vermittlung von Bausparverträgen an den Verbundpartner Schwäbisch-Hall war hingegen leicht rückläufig. „Das liegt ebenfalls an dem derzeit niedrigen Zinsniveau, was das Bausparen derzeit nicht mehr unbedingt interessant macht“, so Hermeling.

Wir leben das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“

Im vergangenen Jahr haben sich erneut zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der von Betriebsrat und Vorstand gemeinsam vor drei Jahren initiierten Aktion 'Wir helfen' beteiligt. So wurde nicht nur durch umfangreiche Rodungs- und Malerarbeiten die so genannte Fun Arena in Mönchengladbach-Giesenkirchen für die Nutzung durch den Tennisclub Giesenkirchen vorbereitet. Zudem rückten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem Samstag mit Pinsel und Farbe an, um ehrenamtlich und in ihrer Freizeit die Räume des katholischen Vereins für soziale Dienste SKM in Rheydt zu streichen. Nicht zuletzt konnten die Kinder und Erzieher des städtischen Kindergartens Mullewapp bei der Gestaltung der Außenanlagen auf die Muskelkraft der Volksbanker(innen) bauen. Ebenso wie die Verantwortlichen des Kinder- und Familienzentrums Pfiffikus.

Geboren wurde das Projekt „Wir helfen“ bei der Erarbeitung des neuen Leitbildes der Volksbank, so Vorstand Franz D. Meurers: „Die Mitarbeiter wollten ausdrücklich auch in ihrer Freizeit zeigen, dass sie den Genossenschaftsgedanken leben. Auch 2015 werden wir wieder anrücken, wenn es gewünscht ist.“

Der genossenschaftliche Gedanke war auch der Grund, einen Studenten der Hochschule Niederrhein zu fördern. „Wir unterstützen das Deutschlandstipendium an der Hochschule Niederrhein, da wir uns unserer sozialen Verantwortung, insbesondere in den Bereichen der Bildung und Wissenschaft, bewusst sind“, so Franz D. Meurers, „Zudem ist die Hochschule Niederrhein ein wichtiger Partner bei der Nachwuchskräfteentwicklung.“

Schließlich haben wir uns auch 2014 an der Aktion „Sterne des Sports“ beteiligt. Mit den Sternen des Sports zeichnet der Deutsche Olympische Sportbund zusammen mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken seit 2004 Sportvereine für ihr soziales Engagement aus. Auf lokaler Ebene ging die Auszeichnung in Bronze an den ATV Biesel. Obwohl Förderpreise in der Ausschreibung der Bundesorganisation nicht vorgesehen sind, hat die Volksbank zwei Förderpreise geschaffen. Sie gingen an den TUS Wickrath und die DJK Sportfreunde 08 Rheydt.

Genossenschaftlich mit großer Energie

Vor rund zwei Jahren haben wir unsere Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Sie gehört zu den größeren Anlagen in der Region. Wir haben uns damals für die Installation entschieden, um nicht nur über umweltbewusstes Handeln zu reden. Außerdem wollten wir ein Zeichen setzen für die Unternehmen in der Region, dass sich Nachhaltigkeit auszeichnet. Im vergangenen Jahr ist die Anlage auf dem
Verwaltungsgebäude der Volksbank Mönchengladbach eG das erste komplette
Jahr in Betrieb gewesen. Dabei wurden 78.413 kwh gewonnen. Davon wurden rund 66.500 kwh selbst genutzt, etwa 85 Prozent. Das entspricht einer Ersparnis von fast 12.000 Euro. „Für uns der klare Beweis, dass wir damals die richtige Entscheidung getroffen haben“, so Heinz-Wilhelm Hermeling.

Mitgliederzuwachs setzt sich fort

Im vergangenen Jahr ist die Volksbank-Familie um 1.000 neue Mitglieder gewachsen. Damit stieg die Zahl auf aktuell rund 17.100. Vorstand Heinz-Wilhelm Hermeling führt dies zum Einen auf die kontinuierlich gewachsene Beratungsqualität zurück. „Zum Anderen suchen die Kunden gerade in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten nach einem starken, nachhaltig arbeitenden Partner in der Region.“

Diese Tendenz stärke die Genossenschaftsbank: „Da unsere Anteilseigner auch deutlich mehr Geschäft mit uns machen, wird nicht nur der Einzelne gestärkt, sondern die Solidargemeinschaft Volksbank Mönchengladbach insgesamt.“ Die damit verbundene Stärkung des Eigenkapitals entspreche überdies den gesetzlichen Anforderungen.

Zum erfreulichen Mehrgeschäft trage auch das Volksbank eigene Bonusprogramm bei, ergänzt der Vertriebsvorstand: „Unsere Mitglieder werden sich auch diesmal über eine Dividende von drei Prozent freuen können. Außerdem werden 371.519 Bonuspunkte auf die Mitglieder verteilt. Das entspricht, bei einer geplanten Bonusausschüttung von 1,00 Euro je Punkt, 371.519 Euro.“ 2013 waren noch 338.142 Bonuspunkte vergeben worden. Ein Zuwachs von gut neun Prozent.

Unsere Mitarbeiter sind unser größtes Kapital

Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Volksbank Mönchengladbach eG 228 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Davon sind 16 Auszubildende und 68 Teilzeitkräfte“, erklärt Vorstandsmitglied Otmar Tibes. Der Verwaltungsaufwand lag 2014 etwas höher als noch 2013. Ein Grund ist die Pflicht zur Umsetzung gesetzlicher Bestimmungen. Stichwort hier ist die Neuregelung beim Einzug der Kirchensteuer: „Allein der Aufwand für das Porto der Infoschreiben lag bei rund 30.000 Euro.“

Investiert wurde auch in die Aus- und Fortbildung der Volksbank-Beschäftigten. „Wir sind damit nicht nur gerne den Wünschen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachgekommen. Wir haben damit auch unsere Sorgfaltspflicht erfüllt, den nur eine zufriedene Belegschaft garantiert ein flexibles, kompetentes und empathisches Eingehen auf die vielfältigen Wünsche und Anregungen unserer Mitglieder und Kunden“, ergänzt Vorstand Otmar Tibes.

Dazu gehöre auch die sukzessive Modernisierung der Arbeitsplätze und der Geschäftsstellen: „Gerade wurde die Geschäftsstelle Venn umgebaut.“ Wenn dann noch Hardt modernisiert wird, „ist die Modernisierung unseres Filialnetzes vorerst abgeschlossen.“

Förderung des sozialen und kulturellen Engagements in der Region

Auch im Jahr 2014 haben die in der Region Willich, Mönchengladbach und Hochneukirch ausgeschütteten Zweckerträge – wie auch in den Jahren zuvor – eine sechsstellige Summe erreicht. Damit konnten etwa 120 Vereine, wohltätige Projekte und gemeinnützige Einrichtungen unterstützt werden.

Substanz  soll weiter gestärkt werden

Auch für 2014 gilt: Die Substanz der Volksbank Mönchengladbach eG soll aus dem guten Jahresergebnis durch eine Aufstockung der Rücklagen und durch weitere Zuführungen des Fonds für allgemeine Bankrisiken wie in den Vorjahren gestärkt werden.

Das Ziel für 2015

Für das laufende Geschäftsjahr setzt die Volksbank Mönchengladbach eG weiter auf Wachstum, so Vertriebsvorstand Heinz-Wilhelm Hermeling: „Wir wollen und werden die Zahl unserer Kunden ausbauen. Wie wir auch erneut neue Mitglieder gewinnen werden.“ Dazu sei die Kampagne „genossenschaftliche Beratungsqualität“ das geeignete Instrument.

Um dem Wunsch der Kunden nach mehr Nähe zu entsprechen, „installieren wir im neuen Minto einen Geldausgabeautomaten. Damit erhöht sich dann die Zahl unserer GAAs auf 38.“

Der Vorstand der Volksbank Mönchengladach eG Otmar Tibes, Franz Dierk Meurers und Heinz-Wilhelm Hermeling. Foto: Volksbank Mönchengladbach

Pressekontakt

Name
Markus Schmitz
Funktion
Marketing
Bild
Telefon
0 21 61 / 58 61 -253
E-Mail
Schreiben Sie uns
Rückruf
Wir rufen Sie zurück