Die Bankkauffrau als Nachrichtensprecherin

Janina Quast präsentiert Neues aus der Volksbank

12.04.2016

Sitzt die Bluse? Die Haare in Ordnung? Warum sitzt das Ansteckmikrofon noch nicht perfekt? Muss das Studiolicht so heiß sein, die Jalousie die Fenster verdunkeln? Diese und ähnliche Fragen hatten für die Bankkauffrau Janina Quast jahrelang keine Bedeutung. Es sei denn, dass sie sich vor dem heimischen Fernseher über das Eine oder Andere gewundert hat, wie die Nachrichtensprecherinnen ihre Arbeit gemacht haben. 


Wie gesagt, jahrelang – bis dann eines Tages der Kollege Markus Schmitz in der Bürotür stand und ihr den Job als Gesicht der Volksbank angeboten hat. „Ich wusste erst nicht, was er von mir wollte und warum er ausgerechnet auf mich gekommen ist“, erinnert sich die 24-Jährige und schmunzelt, „aber nach einigem Überlegen, habe ich dann zugesagt. Warum nicht mal was Neues wagen?“  Dennoch war der Schritt vom Rechnungswesen vor die grüne Wand des Studios nicht ganz so leicht: „Schließlich war ich es nicht gewohnt, vor einer Kamera zu stehen. Außerdem ist die Nachrichtensprache anders als wenn ich mit meinen Freundinnen rede.“


Seit August vergangenen Jahres präsentiert die junge Mutter auf Voba-TV die Nachrichten. Ihre anfängliche Nervosität ist mittlerweile einer deutlicheren Gelassenheit gewichen, „obwohl ich mich immer noch über jeden Versprecher ärgere. Aber ich weiß, dass auch die Profis vor jeder Sendung ihre Texte zig-fach lesen müssen, um ihn dann wie gewohnt präsentieren zu können“, so die Neuwerkerin. 
Das Studio ist zwar klein und improvisiert, die technischen Möglichkeiten auch nicht ganz so professionell wie bei ARD oder ZDF, dennoch herrscht bei der Aufnahme eine konzentrierte Atmosphäre. Als Kameramann fungiert ihr Kollege Markus Schmitz, der die Sendung auch später am PC bearbeitet: „Wir haben im Studio einen grünen Hintergrund, um in der Postproduktion dann jeden beliebigen Hintergrund einbauen zu können.“ Zudem wird professionell darauf geachtet, dass ein Versprecher der Moderatorin „durchflutscht“ und die jeweiligen Betonungen richtig gesetzt werden.


Mittlerweile hat sich Janina Quast daran gewöhnt, dass sie auf ihren „Nebenjob“ angesprochen wird: „Ich bin doch erstaunt, wie viele Menschen diese Sendung regelmäßig verfolgen. Mein größter Kritiker ist übrigens meine Familie. Aber das ist völlig in Ordnung so.“ Und dann beugt sie sich auch schon wieder über ihren Text. Währenddessen justiert Markus Schmitz die Kamera neu, achtet darauf, dass das Licht stimmt, die Bluse nicht am Mikrofon kratzt und auch die Reihenfolge der Nachrichten stimmt. 
Schließlich heißt es dann: „Klappe. Janina Quast die 5. Meldung.“

Foto: Volksbank Mönchengladbach

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