Hochspannung: Ladestation vor der Fertigstellung

Volksbank hilft bei der Projektrealisierung der Notschlafstelle

27.06.2016

Marion Tank hat sozusagen und buchstäblich dicke Bretter bohren müssen. Aber nun macht das Projekt der Willicher Streetworkerin große Fortschritte. Seit mehr als einem Jahr kümmert sie sich um Genehmigungen, Handwerker, die unentgeltlich arbeiten, und um die öffentlichkeitswirksame Verbreitung ihrer Idee, die sie zusammen mit Tatjana Krafczik mit Elan nach vorne treibt. Die gelernte Erzieherin geht davon aus, „dass die ersten jungen Erwachsenen im Herbst in die Ladestation einziehen können.“

Zusammen mit der Volksbank Mönchengladbach eG haben die Streetworkerinnen über die Crowdfundingplattform der Genossenschaftsbank Spenden gesammelt. Dabei wurde jeder Sponsorenbetrag ab fünf Euro von der Volksbank um zehn Euro erhöht. „Insgesamt haben sich 63 Unterstützer für das äußerst sinnvolle Projekt eingesetzt. Die Endsumme lag bei knapp 2.700 Euro“, resümiert Kundenberater Michael Dieker den Erfolg der Aktion.

„Hochspannung“ steht immer noch auf der Tür der Ladestation, die einmal den Stadtwerken gehört hat und nun Stück für Stück in ein geräumiges Appartement verwandelt wird. Noch hat das kleine Backsteingebäude am Anrather Bahnhof den Charakter eines Rohbaus. Z.B. die Fußbodenheizung und der Estrich fehlen noch. „Aber es geht voran“, freuen sich Tank und Krafczik.

„Künftig können junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 27 Jahren, die von jetzt auf gleich eine Bleibe brauchen, unser Angebot für maximal sechs Wochen nutzen“, so Marion Tank. Mit den Bewohnern auf Zeit werde ein Nutzungsvertrag geschlossen, „ein Nachbar hat ein Auge auf die Ladestation. Sollte es mal Hochspannung, also Probleme, geben, sind wir sofort da.“

In Flyern werde auf das innovative wie dringend benötigte Angebot hingewiesen, aber, so Marion Tank: „die Vermittlung dieser Übergangslösung läuft grundsätzlich nur über uns.“ 

Foto: Volksbank Mönchengladbach

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