Schmerzmittel statt Weihnachtspräsente

Volksbankspende hilft action medeor

16.02.2016

„Ihre 3.000 Euro sind überlebensnotwendige Spende“, versicherte Bernd Pastors, Vorstandssprecher von action medeor, den Vorständen der Volksbank Mönchengladbach. Die Summe war unter anderem zusammengekommen, „weil wir 2015 darauf verzichtet haben, Weihnachtspräsente zu verschicken“, so Vorstand Otmar Tibes. Eine Idee, die bei den Adressaten gut angekommen sei, versicherte Vorstandskollege Franz D. Meurers bei der Übergabe des Schecks an das europaweit größte Medikamentenhilfswerk mit Sitz in Tönisvorst.
 
Bernd Pastors machte die Bedeutung der Spende so deutlich: „Mit diesem Geld können wir ein Hilfspaket nach Syrien schicken, mit dem mehrere Tausend Menschen über drei Monate mit den wichtigsten Medikamenten versorgt werden.“
 
Franz D. Meurers und Otmar Tibes waren tief betroffen von den Informationen, die sie einmal nicht aus den Medien bekamen, sondern gewissermaßen aus erster Hand. „Die Versorgungslage in Aleppo oder Idlib ist furchtbar. Wir bekommen nicht selten schreckliche Fotos geschickt“, erzählte Bernd Pastors aus seinem Arbeitsalltag. Und: „Wir alle müssen alles dafür tun, dass wir die Ursachen für die Flucht vor Ort bekämpfen. Nur so können wir u.a. erreichen, dass die Fluchtwelle nach Europa abebbt.“
Die Menschen würden zutiefst leiden: „Zurück bleiben die Alten, Frauen und Kinder, das Leben findet weitgehend in den Kellern statt. Z.B. wird auch in Kellern operiert.“ Action medeor arbeite mit der Partnerorganisation Orient zusammen, die etwa den Transport der Hilfsgüter ab der türkischen Grenze organisiert. „Damit können wir sicher sein, dass unsere Hilfe auch ankommt“, beantwortete er die Nachfrage von Otmar Tibes, wie es denn um die Versorgungswege stehe.
 
„Wir werden action medeor bestimmt auch weiterhin unterstützen“, sicherte Franz D. Meurers Bernd Pastors zu, denn allein schon, weil das Genossenschaftsprinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ der Aufgabe und der Arbeit des Medikamentenhilfswerkes entspreche.

BU: Volksbankspende finanziert dringende Medikamentenlieferung nach Aleppo und Idlid. V.l.n.r.: Otmar Tibes, Bernd Pastors und Franz D. Meurers. Foto: Volksbank Mönchengladbach

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